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Sponsoren der Landshuter Hofmusiktage 2012:

Niederlande Logo

Logo BMW

Logo Dräxlm

Michael Imhoff

Logo Sparkasse Landshut

Logo Landshuter Zeitung

Logo Verkehrsverein Landshut

 


Dank

Die Landshuter Hofmusiktage e.V. danken den nachfolgenden Institutionen, Unternehmen und Persönlichkeiten für die Unterstützung des Festivals:

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


Bezirk Niederbayern - Kulturstiftung

BMW Werk Dingolfing

BMW Werk Landshut

Bücher Pustet, Landshut

Concerto – Das Magazin für Alte Musik

Darlapp Küchenhaus, Landshut

Dräxlmaier Group (Konzertpate)

Flämische Repräsentanz, Berlin (Ausstellungspate)
Förderkreis der Landshuter Hofmusiktage (Konzertpate)

Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande, München

Hotel-Restaurant Goldene Sonne**** (Festivalhotel)

Hubauer GmbH, Landshut, BMW Direkthändler

Landshuter Zeitung (Konzertpate)

Michael Imhoff (Konzertpate)

Sparkasse Landshut (Konzertpate)

Stadt Landshut (Mitveranstalter)

Stadtwerke Landshut

Tonkünstler-verband Bayern e. V.

Verkehrsverein Landshut e.V. (Mitveranstalter)

Besuchen Sie die Landshuter Hofmusiktage in facebook. Dort finden Sie Bilder, Kommentare und Links.

facebook

Nederland

Landshuter Hofmusiktage 2012

16. Europäisches Festival Alter Musik

"Nederland"

fanden vom 29. Juni - 15. Juli 2012 statt.

 

Pressespiegel (Fotos: Raimund Hackl)

Clemencic Consort

Clemencic Consort: Dabei klingt manches Ferne gar nicht so fern, etwa wenn Matthijs Lunenburg auf seinem Zink die modalen Weisen spielt, ist Jan Gabarek nicht weit weg. (...) Ansonsten aber überzeugt das Ensemble mit seiner instrumental/vokalen Aufbereitung der Stücke gänzlich: die saubere Intonation, die exzellente Aussprache - nur wirklich hilfreich, wenn man fließend Lateinisch kann - und das perfekte Miteinander. (Eberhard Iro, Landshuter Zeitung)

Egidius Kwartet

Egidius Kwartet: ...wer nicht einen annähernd so geistreichen Humor wie Lasso besitzt, könnte kaum so humorvoll süffisant dessen Briefe vortragen, könnte nicht mit den gegensätzlichen Musikstilen Lassos so ausdrucksstark spielen. Und Lasso wiederum hätte seine Freude am homogenen, sauberen und sonorig dunklen Klang des Ensembles, der Präszision seiner Deklamation gehabt. Das "Egidius Kwartet" sang Chansons, Schlager, die der irdischen Freuden ach so gar nicht abgetane Lasso über Alltagsdinge und Liebesdetails schrieb, Motetten, zwei der "Prophetiae Sibyllarum", die sich in ihrer chromatisch durchsetzten Faktur klanglich völlig vom Rest abhoben, derb deftige deutsche Lieder voller Witz und Trinklieder. (Eberhard Iro, Landshuter Zeitung)

Ensemble Fortuna

Ensemble Fortuna: Bravorufe bei einem Konzert mit spätmittelalterlicher Musik sind eher selten. Nach dem Abendkonzert im Weißen Saal der Burg Trausnitz mit dem Amsterdamer "Ensemble Fortuna" gab es sie. Wenn das "Ensemble Fortuna" Lieder des um 1400 geborenen Guillaume Dufay singt, so gleicht die Musik einer zarten Mädchengestalt: feingliedrig, anmutig und fragil, so zart wie der Klang des instrumentalen Geflechts aus Laute, Fidel und Blockflöte, in das sich die beiden gut harmonisierenden Stimmen (Sopran, Tenor) einfügten. (Eberhard Iro, Landshuter Zeitung)

FAUN

FAUN: Das dunkle Timbre der beiden Frauenstimmen ist bestens farblich abgestimmt auf den Bühnenhintergrund. Die Songs sind simpel gestrickt. Was das Publikum jedoch fasziniert, ist das perfekte Zusammenspiel, die bei aller heraufbeschworenen Mystik klar lebensbejahende "Helligkeit" der Musik, die enorme instrumentale Vielseitigkeit der Musiker: Dudelsack, Chalumeaux, Schlüsselfiedel, Drehleier, nah- und fernöstliches Schlagwerk sind nur ein Bruchteil des Instrumetariums. (Eberhard Iro, Landshuter Zeitung)

Gong Tirta

Gong Tirta: Umso mehr zieht die Musik im traditionellen Teil des Konzerts die Hörer in ihren Bann. Sie werden vom regelmäßigen Schlag der Holzhämmerchen auf die exotisch klingenden Bronzeklangplatten und deren ebenso wirkender Stimmung geradezu hypnotisiert, werden mitgerissen vom Sog der auf Geheiß Randi Santosos an der Chef-Felltrommel (Kendang) melodisch und rhythmisch immer dichter werdenden Umspielungen der viertönigen Kernmelodie auf kleinen Metallophonen (Jogong) und Buckelgongs (Reyong). Richtig zu verstehen ist diese Musik wohl erst, wenn man sie eingebettet hört, so wie im Theater-Tanz-Spiel vom Kampf des guten, doch furchterregend aussehenden und ungeheuer aufwendig kostümierten mythischen Drachen Barong mit Hexe und Affenwesen. (Eberhard Iro, Landshuter Zeitung)

Hamburger Ratsmusik

Hamburger Rathsmusik: Die Hamburger Ratsmusik verband in erstaunlicher Homogenität den "Gesang" auf der Gambe, der von Simone Eckert sprechend artikuliert vorgetragen wurde, die silbrig klingenden Töne des Cembalos mit dem fülligen Bass der Theorbe, der die Musik in ein Rebrandt'sches Dunkel tauchte. Der rhythmische Sog des Zusammenmusizierens der drei Musiker führte zu dem Eindruck, dass die Ciaccona von Johann Schenck noch mehr Variationen hätte haben dürfen: Barockmusik mit Suchtfaktor! (Anton Moosdiele, Landshuter Zeitung)

Hilliard Ensemble

The Hilliard Ensemble: Tröstlich war es für das sängerische "Fußvolk" der Laienensembles, dass selbst solch ein Spitzenensemble wie das "Hilliard Ensemble" schlechte Minuten haben kann. Die extreme Dichte des Gombertschen Satzes brachte die Intonation der fünf Sänger nicht nur beim Kyrie etwas ins Wanken. Faszinierend hingegen, wie, als sie sich wieder fanden, in geradezu "göttlicher" Reinheit der fast atemlose Klangstrom der Musik das vollbesetzte Kirchenschiff erfüllte, wie plastisch das Gefüge der sich überlappenden Soggetti, wie dynamisch zart das Sanctus der Messe erklang, wie effektvoll das Credo in der fast tänzerischen Dreiermensur schwenkte. (Eberhard Iro, Landshuter Zeitung)

I Fagiolini

I Fagiolini: Commedia dell'Arte kann man mögen oder auch nicht. Das Londoner Ensemble "I Fagiolini" aber muss man mögen, genauer die lustvoll spritzige Art, wie sie die musikalisch brillant und hoch differenziert Commedia dell'Arte auf die Bühne bringen. Das zeigte von neuem der endlose Applaus im Rathausprunksaal nach der Aufführung von Orazio Vecchis "L'Amfiparnaso", einer Madrigalkomödie von 1597, einer, wie das Programmheft treffend schreibt, "Soap opera" der Renaissance.

Lazzo Mortale

Lazzo Mortale: Die Truppe von Alberto Fortuzzi will dorthin zurück, wo alles begann, woe die Umstände des Spiels noch schlicht und die Gebärden große waren. Darstellerisch schenkte sich also "Lazzo Mortale" nichts, kreischt, drischt, krakeelt und plärrt. (Christian Muggenthaler, Landshuter Zeitung)

Musica ad Rhenum

Musica ad Rhenum: Das Ensemble spielte ähnlich spannungsgeladen, wie man sich jene Zeit trotz allen Wohlstands innen- und außenpolitisch vorstellen muss. Sicher jedoch nahm nicht jeder Bürger diese Spannungen mit solcher Leichtigkeit hin, wie die drei Musiker selbst die virtuosesten Passagen, wobei es feine graduelle Unterschiede gab. Wenn der Flötist Jed Wentz nach wahrlich brilliant gespielten Allegrosätzen von Locatelli oder Leclair schon mal tief Luft holte, schien der immer lächelnden Cembalistin Cassandra Luckhardt - die naturgemäß nicht Luft zum Spielen braucht - der rasanteste Lauf einfach nur Freude zu bereiten. Der Cembalist Michael Borgstede seinerseits bewahrte auch beim mit der Präzision einer Atomuhr gespielten Schlussteil der Cembalosonate von Noordts Contenance.

Dorothee Oberlinger

Dorothee Oberlinger - Giampietro Rosato: Verblüffend war die große Differenzierung der Artikulationsarten, ihr extremer Wechsel, die Oberlinger in mehreren Bearbeitungen über Dowlands "Lachrimae" (Tränen) einsetzte. Verblüffend ebenso das Tempo, in dem ihre Finger bei Stücken von van Eyck - bekannt durch seinen "Fluyten-Lusthoff" - über die Löcher flogen, die wahnwitzige Zungenstoßtechnik. Auch dynamisch bleibt sie nicht im "Korsett" der Blockflöte. Bei Bearbeitungen von Corellis Folia-Variationen glaubte man zumindest, sie nütze die dynamischen Möglichkeiten eines Cellos. Entsprechend zur Geltung kam ihr Spiel letztlich aber auch dank Giampietro Rosato, der am Cembalo ihre Extreme mitging und der sich auch als Solist, wie die chromatische Fantasie Sweelincks zeigte, wahrlich nicht verstecken muss. (Eberhard Iro, Landshuter Zeitung)

HofMusik: Jury und Publikum haben das Ensemble Formosa zum "Newcomer-ensemble 2014" gewählt. Das Festival beglückwünscht das Ensemble und freut sich auf das Konzert 2014.

Ensemble Formosa

Die Landshuter Hofmusiktage danken dem Publikum, den Förderern und Sponsoren und vor allem den Solisten, Ensembles und Künstlern für eine facettenreiche und künstlerisch erfolgreiche Festivalausgabe 2012:

Sigrid Hofer, Moosburg

Ad libitum, Landshut

Bob van Asperen, Amsterdam

Hamburger Ratsmusik

I Fagiolini, London

Gong Tirta, Amsterdam

Ensemble Formosa, Regensburg

Trio Versailles, Trossingen

Lazzo Mortale, Berlin

FAUN, München

Egidius Kwartet, Amsterdam

Ensemble Fortuna, Amsterdam

Clemencic Consort, Wien

Musica ad Rhenum, Amsterdam

Margriet de Moor, Amsterdam

Dorothee Oberlinger, Köln, Giampietro Rosato, Udine

Landshuter Hofkapelle

Chorsolisten des Bayerischen Rundfunkchores, München