PRESSETEXT

 

 

Landshuter Hofmusiktage 2008:

Esprit und Eleganz

Das Festival Alter Musik lädt zu einer musikalischen Reise nach Frankreich ein

 

Vom 4. – 13. Juli 2008 laden die Landshuter Hofmusiktage zum Erlebnis alter Musik im Einklang mit der authentisch aus Gotik, Renaissance und Barock erhaltenen Architektur  dieses städtebaulichen Juwels ein. Stars wie Dominique Visse, Jordi Savall und Gerald Lesne und Neuentdeckungen wie „Tempus fugit“ verführen zu einer Zeitreise durch die französische Musik vom frühen Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert.

Am Beginn der Zeitreise stehen die Organa von Notre Dame, die erste mehrstimmig komponierte Musik Europas, gesungen von dem jungen englischen Ensemble „Tonus Peregrinus“. Das Wiener Ensemble „Unicorn“ widmet sich den Liedern der provenzalischen Troubadoure, den ersten Minnesängern Europas.

In den französischen Chansons des 14. bis 16. Jahrhundert spiegeln sich Esprit und Freizügigkeit der französischen Renaissance wieder. Diese Lieder werden von den Ensembles „Asteria“ aus New York, dem Gambenconsort mit Friederike Heumann und Hille Perl und „Singer Pur“, das 2007 zum zweiten Mal den „Echo Klassik“ gewann, aufgeführt. Dabei bieten auch die diesjährigen Hofmusiktage mit der Wiederausgrabung der Chansons von Jean Le Latre eine Premiere. Die Landshuter Ensembles „ad libitum“ und „Landshuter Hofkapelle“ widmen sich dem „französischen“ Orlando di Lasso, „ad libitum“ mit französischen Chansons, die Landshuter Hofkapelle mit einer Parodiemesse Lassos über ein französisches Chanson.

Französische Spiritualität und der außerordentliche Ausdrucks- und Farbenreichtum französischer Musik faszinieren in Couperins „Leçons des Ténèbres“ in der Interpretation von „Il Seminario Musicale“. Jordi Savall spielt zusammen mit Pierre Hantaï und Rolf Lislevand die hoch virtuose Gambenmusik von Marin Marais.

Ein Höhepunkt des Festivals ist der „Tag bei Ludwig XIV.“, der vormittags mit einer „Französischen Schäferstunde“ des Ensembles „La Beata Olanda“ beginnt und sich zur „Nacht in Versailles“ steigert. In dieser Nacht spielt „La Bande des Hautbois du Roy“ aus Padua die festliche Bläsermusik am Hof des Sonnenkönigs; die Ballettkompanie „L’Eclat des Muses“ aus Paris bezaubert in dem Stück „Médianoche“ mit dem „Belle Danse“ des Barock und dem Witz der Commedia dell’arte. Dazu verwöhnt BMW Gastronomie das Publikum mit einem französischen Menü.

Seit einigen Jahren zeigen die Landshuter Hofmusiktage Ausblicke auf die Weltmusik: 2008 stellt „Tempus fugit“ die Tradition der  korsischen Polyphonie vor und „Contraband“ begeistert mit Dudelsackmusik aus Zentralfrankreich.

Visuelle Anregungen und tiefere Informationen zur Musik vermittelt die Ausstellung im Foyer des Rathauses. Der bekannte Kunstfotograf Achim Bednorz zeigt Architektur- und Landschaftsphotos aus Frankreich. Musikinstrumente und eine Dokumentation über französische Musik ergänzt das Hörerlebnis während der Konzerte. In dem Vortrag „Moralische Unterhaltung auf der Dorfgasse“ stellt Dr. Horst Stierhof seine jahrelangen Forschungen zur „Narrentreppe“ der Burg Trausnitz vor.

Der Verkehrsverein Landshut erteilt Informationen zum Festival und zum Hotelangebot. Hier kann der umfangreiche Almanach bestellt werden. Der Verkehrsverein nimmt gerne Reservierungen und Kartenbestellungen entgegen.

Landshuter Hofmusiktage, 14. Europäisches Festival Alter Musik: „La France“, 4. – 13. Juli 2008, Information, Kartenbestellung: Verkehrsverein Landshut, Altstadt 315, 84028 Landshut, Tel.: 0871-9220-0, Fax: 0871-89275, e-Mail: tourismus@landshut.de, Web: www.landshut.de, www.landshuter-hofmusiktage.com

 

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